Nicole Bauer, MdB

Mein Leben | Meine Politik

Ihr Mitglied des Deutschen Bundestages

Denken Wir Neu.

Wir müssen Politik neu Denken, um unsere Zukunft zu gestalten „Denken wir neu – AGIEREN statt REAGIEREN“, ist daher mein Motto. Damit Deutschland auf vielen Gebieten nicht seine Vorreiterrolle verliert. Machen wir den Einzelnen stark – Bürger, Familie, Gründer und mittelständische Unternehmen – und nicht den Staatsapparat und die Bürokratie.

Am 24. September 2017 haben Sie es in der Hand, dass Deutschland fit für unsere Zukunft wird.

Kindheit

Mein Leben beginnt am 19. März 1987 in Vilsbiburg. Meine kleine Schwester folgte mir ein gutes Jahr später und wir sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern groß geworden. Meine Großeltern hatten lange Zeit in der Nachbargemeinde einen Hofladen und verkauften Ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Produkte auf verschiedenen Bauernmärkten in Landshut, Vilsbiburg und Dorfen. Meine Eltern haben mir solide Grundwerte vermittelt und den Freiraum zur persönlichen Entwicklung gegeben.

Heimat

Aufgewachsen bin ich im wunderschönen Landkreis Landshut, genauer gesagt im Markt Velden („Perle des Vilstals“). Meine Schullaufbahn sowie mein Studium absolvierte ich in Landshut. Landshut ist für mich dadurch zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich genieße es mit meinen Freunden durch die Altstadt zu flanieren und dabei viele Bekannte und alte Schulfreunde zu treffen. Die Gegend ist nach wir vor tiefschwarz. Doch Alexander Putz schaffte im Herbst eine Sensation und wurde zum ersten FDP-Oberbürgermeister der Stadt Landshut gewählt.

Familie

Die Kraft, um all meine Ideen in der Arbeit und Politik umzusetzen und mich für meine Mitmenschen einzusetzen, geben mir meine Eltern, meine Familie und meine Freunde. Bei Waldspaziergängen mit meinen Nichten und Neffen entspanne ich und kann in der frischen Luft neue Ideen tanken. Oft kochen wir zusammen, machen gemeinsam Ausflüge und diskutieren über Gott und die Welt.

Arbeit & Beruf

Mein erstes Geld verdiente ich als Schülerin: Angefangen von der KfZ-Werkstatt, über eine 5-jährige Aushilfstätigkeit im Verkauf, bis hin zu Werksstudententätigkeiten nutzte ich jede Gelegenheit, mir das Geld für mein Studium zu erarbeiten. Auch internationale Erfahrung in der Wirtschaft war für mich wichtig und so ging es in die USA, nach England und China. Nach dem Studium zur Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) mit Schwerpunkt „Elektronik, Systeme und Technologien“ startete ich bei einem mittelständischen Industrieunternehmen in Regensburg. Heute bin ich als Diplom-Ingenieurin mit den Herausforderungen in der Automobilindustrie konfrontiert.

Weitblick

Ich liebe es Menschen kennen zu lernen, neue Erfahrungen zu sammeln und Innovationen zu entdecken. Wahrscheinlich ist es diese Lust, die mich antreibt. Die mich auch vor großen Herausforderungen nicht zurückschrecken lässt und mir Ruhe, Kraft und Zuversicht verleiht. Neues treibt mich an. Allzu viel Routine erweckt in mir schnell Langeweile.

Sport

Bewegung tut mir gut. Komme ich ein paar Tage nicht zum Sport, fehlt mir etwas. Als begeisterte Hobby-Sportlerin schalte ich von der Arbeit am besten beim Schwimmen, Aerobic und Zumba ab. Der Stress weicht, kreative Ideen entstehen wie von selbst. Immer wieder probiere ich etwas Neues aus: Yoga, Wandern oder Tauchen.

FDP

Seit 2010 bin ich Freie Demokratin. Ich bin eingetreten, weil ich damals wie heute glaube, dass es in Deutschland eine Partei braucht, die die Rechte der Bürger nach Freiheit und Selbstbestimmung im Privatleben wie in der Wirtschaft vertritt. Dabei orientiere ich mich nach dem Prinzip, so wenig Staat wie möglich für eine gesunde Wirtschaft, Wohlstand und persönliche Freiheit, aber so viel wie nötig um Sicherheit, Umweltschutz und Chancengerechtigkeit zu gewährleisten.

Politik – meine Herzensangelegenheit

Zum Start meiner Mitgliedschaft in der FDP strebte ich kein herausragendes Amt oder Mandat an. Jedoch die Menschen auf der Straße motivierten mich nach dem Niedergang der FDP 2013 als junger Mensch für demokratische und freiheitliche Werte einzutreten. Ich möchte den Menschen wieder das Vertrauen in unsere Politik und unsere Zukunft zurückgeben. Die Partei wählte mich ein Jahr später in den Vorstand des Kreisverbands Landshut-Land. 2013 wurde ich in den Landesvorstand der FDP Bayern und 2014 schließlich zur stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der FDP Niederbayern gewählt. Seit Oktober 2015 darf ich nun den großartigen Kreisverband FDP Landshut-Land führen.

Bildung

Wir sollten zusammen genauso hart für die weltbeste Bildung arbeiten, wie es unsere Kinder in den Schulen tun. Denn Bildung ist die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg. Wichtig ist, was ein Mensch kann, unwichtig wird, in welches Elternhaus er geboren wurde. Ich setze mich für mehr Investitionen in Bildung ein. Flächendeckende Einführung eines Schulfachs Wirtschaft und Ernährung an allen Schulen. Es ist nicht zwingend ein Abitur oder Hochschulstudium notwendig. Jeder soll den Weg wählen, der am besten zu ihm oder zu ihr passt. Duale Ausbildung stärken und lebenslanges Lernen fördern. Nutzen wir die Chance der Digitalisierung für individuelleres Lernen, innovative Lehrmethoden und aktuellere Lehrmittel.

Wirtschaft und Wohlstand

Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, so dass Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen können. Sorgt für Steuereinnahmen, aus denen Rechtsstaat, Infrastrukturen, Kultur und Soziales finanziert werden. Deshalb ist es notwendiger denn je, die Soziale Marktwirtschaft zu erneuern. Befreien wir dazu die Wirtschaft von ausufernder Bürokratie. Ermöglichen wir wieder eine degressive Abschreibung und weitere Freihandelsabkommen. Sorgen wir für ein Einwanderungsgesetz mit Punktesystem, um den Fachkräftemangel zu beheben. Machen wir Deutschland zum Gründerland und fit für die Zukunft.

Landwirtschaft

Für viele Menschen gehört eine regionale und gesunde Ernährung zum sozialen Wir-Gefühl. Ich mache dafür mich stark, dass jeder Bürger auch in Zukunft das essen kann, was und wann er will. Unsere Landwirte leisten hierzu einen zentralen Beitrag, da sie hochwertige und bezahlbare Lebensmittel liefern. Dennoch kämpfen sie mit zu viel Bürokratie und Wettbewerbsnachteilen in Europa. Lenken statt Verbieten. Befreien wir die Land- und Forstwirtschaft von ausufernden Bürokratie und sorgen wir dafür, dass nachfolgende Generationen handlungsfähig bleiben. Setzen wir uns dafür ein, dass der Land- und Forstwirt selbstbestimmt und sachkundig seiner Arbeit nachgehen kann. Negative Stimmungsmache gegenüber einer Berufsgruppe aufgrund Einzelfällen lehne ich ab.

Infrastruktur

Der Verkehr in unserem Land muss fließen, das hilft allen – auch der Umwelt. Unkoordinierte Baustellen und veraltete Verkehrsleitsysteme produzieren unnötige Staus. Investieren wir deshalb in den Ausbau einer zukunftsorientierten Infrastruktur hinsichtlich Straßen, Schienen und Luft. Ich unterstütze Innovationen wie Carsharing und befürworte ideologiefreie Antriebskonzepte. Generelle Technologie-Verbote wie z.B. Diesel lehne ich ab. Geben wir Vollgas beim schnellen Internet und hochleistungsfähigem Mobilfunknetz für uns und unsere Wirtschaft.

Sicherheit

Die Sicherheit muss besser organisiert sein als das Verbrechen. Statt täglich neue Gesetze brauchen wir mehr Polizei auf den Straßen, eine modernere technische Ausstattung und eine bessere digitale Vernetzung. Gefährder müssen gezielt identifiziert und lückenlos überwacht werden.

Geld & Finanzen

Aus Verantwortung gegenüber unseren Kinder und Enkeln dürfen wir nicht mehr ausgeben als in der Kasse ist. Aber das, was vorhanden ist, kann besser genutzt werden, indem staatliche Verschwendung und Bürokratie abgebaut werden. Seit über zehn Jahren ist die Steuer- und Abgabequote kontinuierlich gewachsen. Um wieder eine faire Balance zwischen Staat und Bürger herzustellen, möchte ich den fleißigen Menschen im Land etwas zurückgeben. Stromsteuer senken, Soli in 2019 abschaffen und kalte Progression abbauen, dafür trete ich ein. Übermäßige Umverteilung von Privat zum Staat lehne ich ab, genauso wie eine Abschaffung bzw. Begrenzung des Bargelds.

Familie und Solidarität

Entlasten wir die Bürger sowie junge Familien und machen wir uns stark für eine zukunftsfähige Rente. Da Wohneigentum die beste Vorsorge für das Alter ist, wollen wir den Wegfall der Grunderwerbsteuer in Form eines Freibetrags von bis zu 250.000 EUR pro Person. Schaffen wir die Rahmenbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch mehr Kita-Plätze oder flexiblere Arbeitszeiten. Setzen wir uns für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ein. Ermöglichen wir eine menschliche Pflege und ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter. Lassen Sie uns dabei auch die pflegenden Angehörigen nicht vergessen.