Zertifikatsübergabe der „BDS AzubiAkademie“ in der Lebenshilfe

 

BDS-Orkademie-Teilnehmern.tsverbandsvorsitzender Christian Pöhner (links), Niederbayerns BDS-Vorstand Johannes Beck (Zweiter von links), FDP-Bundestagskandidatin Nicole Bauer (Dritte von rechts), der Leiter der „BDS AzubiAkademie“, Michael Schmid (Zweiter von rechts), und Bürgermeister Erwin Schneck (rechts) mit den Akademie-Teilnehmern.

Melanie Hirschberger (rechts) hat ihre Ausbildung bei der Landshuter Zeitung schon beendet. Ihr Zertifikat bekommt sie natürlich trotzdem noch. Anna Islinger absolviert ebenfalls ihre Ausbildung im gleichen Verlag. Michael Schmid, Johannes Beck, Erwin Schneck und Christian Pöhner gratulieren. Fotos: is
Von Ingmar Schweder

Am Mittwochabend hat im Vortragssaal der Lebenshilfe die Abschlussveranstaltung der „BDS AzubiAkademie Landshut“ mit Zertifikatsverleihung stattgefunden. Sieben Workshops hatte der Bund der Selbständigen (BDS) im vergangenen Ausbildungsjahr angeboten, für die Firmen ihre Auszubildenden anmelden konnten. Nachdem die Azubiakademie in den vergangene Jahren etwas in Vergessenheit geraten war, gelingt es langsam aber sicher dem Team um Niederbayerns BDS-Vorstand Johannes Beck und dem Leiter der Azubiakademie, Michael Schmid, die Bekanntheit des Projekts zu steigern: 58 Auszubildende hatten sich vor rund neun Monaten für die Workshops angemeldet. „Das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagte Schmid, der die Moderation des Abends übernahm. Teilgenommen haben auch fünf Auszubildende der Landshuter Zeitung aus dem Bereich Kaufmann/frau für Büromanagement. Die Workshops, die vormittags oder nachmittags während der Arbeitszeiten stattfinden und für die Betriebe ihre Auszubildenden freistellen, besuchten durchschnittlich 25 Teilnehmer. Die Referenten sind Mitglieder des BDS und hauptberuflich als Coaches für Unternehmen tätig. Für die Auszubildenden arbeiten sie ehrenamtlich. Bei den Workshops schulen die Referenten Kompetenzen, die in den Ausbildungsbetrieben aufgrund mangelnder Ressourcen bedingt vermittelt werden können. Der Fokus liegt dabei auf den sogenannten Softskills wie Sozialverhalten, Ziel-, Zeit- und Selbstmanagement, aber auch, wie man am Arbeitsplatz körperlich fit bleiben kann. Zudem werden die Auszubildenden im Umgang mit Kunden geschult, wie man sich selbst vor Burnout schützt und was beim Datenschutz zu beachten ist. Erstmalig konnten sich Teilnehmer auch zum Brandschutzhelfer ausbilden lassen. Unterstützt wird die „BDS AzubiAkademie“ vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit. Bürgermeister Erwin Schneck, der in Vertretung von Oberbürgermeister Alexander Putz gekommen war, sieht in der Akademie eine gute Ergänzung zur Ausbildung und hofft, dass sich weitere Betriebe und Firmen dem Projekt anschließen. „Teurer als Bildung ist auf Dauer nur keine Bildung“, sagte Schneck. BDS-Vorstand Beck dankte den Betrieben und Firmen, die den jungen Menschen diese Chance gegeben hätten, sich an der Akademie weiterzuentwickeln. Zudem übergab er ein Dankeschön an die Referenten, die „dies alles ihrer Freizeit auf die Beine stellen würden.“ Anschließend kam es zur Zertifikatsübergabe an die Auszubildenden, ehrenamtlichen Workshopleiter, teilnehmenden Firmen und noch einmal gesondert an die Brandschutzhelfer.

Bericht in der LZ vom 30.06.2017