FDP Bundesvorsitzender Christian Lindner und FDP Bundestagskandidatin des Wahlkreises 228 Landshut, Nicole Bauer

 

Beim Mai-Treffen der Liberalen 60 plus war Bundestagskandidatin und Kreisvorsitzende der FDP Landshut-Land, Nicole Bauer, eingeladen. Bauer berichtete von dem vergangenen Bundesparteitag in Berlin, an welchem sie als Delegierte vertreten war. Neben harter Arbeit konnte die FDP mit Christian Lindner und Wolfgang Kubicki auch einige Erfolge bei den vergangenen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen oder Schleswig Holstein erzielen. Bauer wies darauf hin, die FDP habe in den vergangenen Jahren an sich gearbeitet und sich für die brennenden Themen unseres Staates interessiert sowie nach Lösungen gesucht. „In bewegten Zeiten ist wenig bis nichts passiert: Brexit, Trump, Digitalisierung, Zuwanderung, Alterung der Gesellschaft, Niedrigzinspolitik und autoritäre Bewegungen“, gab Ernst Minarzick zu bedenken.

„Genau deshalb wollen wir auch nicht länger zu schauen. Wir haben uns erneuert, weil wir Deutschland gestalten wollen“, fasste Bauer zusammen.

Im Laufe des Abends ging die Bundestagskandidatin auch auf einige Themen aus ihrem Bundestagswahlprogramm ein. Bauer warb um Verständnis, dass sie nicht ihr komplettes Programm vortragen könne. Selbstverständlich werde sie im Laufe des Wahlkampfes auf weitere Punkte eingehen, versprach die sie.

Obgleich es bei ihrem Wahlprogramm auch um Bildung, Bürokratieabbau und Sicherheit gehen wird: Steuersenkungen bleibe ein wichtiges Wahlkampfthema. Von den erwarteten 146 Milliarden Steuermehreinnahmen bis zum Jahr 2021 sollten die Bürger um mindestens 30 bis 40 Milliarden entlastet werden. Ein Anfang stellt beispielsweise für Bauer die sofortige Abschaffung des Solis und die Erhöhung der Freibeträge dar, um den fleißigen Menschen im Land auch etwas zurückzugeben. Auch Parteichef Christian Lindner lege großen Wert darauf, dass es „nicht nur“ einen Steuerwahlkampf gebe. Deshalb werde die FDP im Wahlkampf auch Digitalisierung und Bildung in den Vordergrund stellen, die sie eng mit dem Thema Gerechtigkeit verknüpft.

Weltbeste Bildung für Jeden

In einer Welt der Veränderung gibt es keine Ressource, die wertvoller wäre, als Bildung. Sie befähigt die Menschen, auch in einer komplexen Umwelt selbstbestimmt ihren Weg zu gehen. „Bildung ist die Chance zum sozialen Aufstieg. Wichtig ist, was ein Mensch kann, unwichtig wird, in welches Elternhaus er geboren wurde“, argumentierte Bundestagskandidatin Nicole Bauer. „Die Digitalisierung steckt voller Chancen für bessere Bildung: individuelleres Lernen, innovative Lehrmethoden und aktuellere Lehrmittel. Machen wir endlich davon Gebrauch!“ Deutschland war einmal die weltweit führende Bildungsnation. Das können wir wieder werden. Deshalb: „Schauen wir nicht länger zu! Sorgen wir für weltbeste Bildung für jeden!“, appellierte Bauer.

Vorankommen durch eigene Leistung

„Das große Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft lautet, dass jeder Mensch seine eigene Lage mit eigener Leistung verbessern kann. Doch immer mehr Menschen zweifeln daran, ob dieses Versprechen heute noch gilt“, so Bauer. Eine starke Wirtschaft ist die Voraussetzung für Infrastruktur, Breitbandausbau und ein hohes Niveau sozialer Sicherheit. Doch viele Menschen fragen sich, ob Deutschland morgen noch so wirtschaftlich stark sein wird wie heute. Gerade in einer Zeit der Veränderung müssen wir die Innovationskräfte der Marktwirtschaft nutzen, die auf die Ideen der vielen Unternehmer und mehr Freiraum statt auf Bürokratismus setzt. Genau deshalb fordert Bauer: „Schauen wir nicht länger zu! Sorgen wir für eine Gesellschaft, in der wieder jeder seine Ziele durch eigene Leistung erreichen kann. Schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Deutschland auch morgen ein wirtschaftliches starkes Land sein wird.“

Bauer und Parteikollegen aus Bayern

 

Nach diesem umfangreichen Bericht stellten die Anwesenden interessierte Frage und es folgt eine lebhafte Diskussion.