FDP-Kreisverband zu Besuch in der Holzmanufaktur – Mitarbeiter kommen aus 10 Nationen

Zwiesel. Der FDP-Kreisverband Regen machte sich bei einer Betriebsbesichtigung bei der Holzmanufaktur Liebich ein Bild von einem Vorzeigebetrieb des Bayerischen Waldes, der sich ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich individuelle Holzverpackungen erworben hat.

„Vom Woid in d`Wejd“ – ein Qualitätsprodukt für den Weltmarkt zu fertigen, das ist die Passion von Geschäftsführer und Gesellschafter Dr. Thomas Koy, der mit seiner Gattin Katrin im Jahr 2011 die Max Liebich-Holzmanufaktur mit ihrer über 60-jährigen Familientradition für hochwertige, exklusive Verpackungen erworben hatte.

Anfang 2017 erfolgte der Umzug von Regen-Bürgerholz nach Zwiesel-Fürhaupten, um die Produktion noch großzügiger anzulegen.

Begeistert zeigten sich die beiden FDP-Landtagskandidaten, MdL Alexander Muthmann aus Freyung und Bürgermeisterin Josefa Schmid aus Kollnburg, vor allem über die vorbildliche berufliche Integration von Migranten. Bei rund 70 Mitarbeitern kommen diese mittlerweile aus 10 Nationen, ab Ende August beginnen unter anderem zwei Flüchtlinge aus Mali und Afghanistan ihre Ausbildung bei der Firma Liebich in den Ausbildungsberufen Holzmechaniker und Schreiner.

Die neueste Errungenschaft im Betrieb ist eine 5-Achs-CNC-Maschine. Fünf bis acht Neuentwicklungen gehören zur Spezialität der Firma, jeden Monat wird in derzeit 35 Ländern weltweit exportiert, über 90 Prozent der Produktion ist kundenindividuell ausgerichtet, informierte Dr. Thomas Koy. Auch der Werksverkauf biete bereits 200 verschiedene Artikel aus dem Standartsortiment an.

FDP-Kreisvorsitzender Mathias Baur aus Viechtach bedankte sich im Namen des Regener Kreisverbandes bei Dr. Thomas und Katrin Koy für die spannende Führung durch Trockenkammern, Lagerhallen, Produktionsstätten und Showroom und zeigte sich, wie seine Kollegen, höchst erstaunt über die kreativen Ideen der Firma, die in eine maßgeschneiderte kundenindividuelle Holzartikelproduktion münden, bei der aber gleichzeitig das verwendete Holz bis zurück in den Forst rückverfolgbar bleibt.

(Quelle: PNP;BBZ, 06.08.2018)