Zum Gute-Kita-Gesetz in der heutigen Kabinettssitzung erklärt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Nicole Bauer: 

„Gut gemeint heißt nicht gut gemacht. Das Gute-Kita-Gesetz ist nur dann ein gutes Gesetz, wenn der Bund sicherstellt, dass die Länder die Gelder für eine nachhaltige Qualitätssteigerung, auch über das bisher festgelegte Förderende 2022 hinaus, einsetzen. Ausbau und Beitragsfreiheit allein bedeuten keine Verbesserung in der frühkindlichen Bildung. Diese brauchen wir in Deutschland – und zwar unabhängig vom Wohnort. Entscheidend sind verbindliche, bundesweit einheitliche und wissenschaftlich fundierte Standards als gemeinsames Ziel sowie ausreichend viele, qualifizierte Fachkräfte, sodass sich die zum Teil erheblichen Unterschiede zwischen Ländern und Regionen verringern. In Bayern haben wir hier den größten Nachholbedarf wie jüngst eine Studie der Bertelsmannstiftung herausfand: Eine Fachkraft in einer Krippe in Hof muss im Durchschnitt auf 4,7 Kinder aufpassen – in Rosenheim sind es nur 2,7 Kinder. Bayern weist damit bundesweit die größten regionalen Unterschiede in der Betreuung auf. Hier muss das Gute-Kita-Gesetz Wirkung zeigen.“