Weihmichl. Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer traf sich mit Bürgermeister Sebastian Satzl. Er berichtete, dass die Gemeinde jüngst in die Europaregion Donau-Moldau aufgenommen wurde. Es haben sich etliche nieder- und oberbayerische Gemeinden beworben. Dabei wurde Weihmichl mit seinem Konzept zur Ortsentwicklung ausgewählt. Bauer zeigte sich erfreut, dass sich die Gemeinde für die Entwicklung und Vernetzung ländlicher Räume stark macht: „Es ist wichtig, dass wir unsere lebens- und liebenswerten Gemeinden erhalten und die Attraktivität des ländlichen Raumes weiter gesteigert wird. Dies muss auch verstärkt auf allen politischen Ebenen an Bedeutung gewinnen.“

Zurzeit wird wieder die Ortsumgehung der B299 hitzig diskutiert. Seit Mitte der 80er Jahre wird bereits von der Straße gesprochen, nun ist die Bundesstraße endlich im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030. Es gibt Initiativen für die Umgehung, aber auch vehemente Gegner, die mit der aktuellen Planung unzufrieden sind. „Wir brauchen diese Straße. Es wäre schön, wenn wir uns endlich einigen könnten.“, hofft Satzl. Bauer sprach sich für die Umgehung aus. „Die Planungen sind weit fortgeschritten und machen einen plausiblen Eindruck“, so Bauer. „Für eine Entschärfung der Kurven und eine Entlastung der Ortsmitten ist die Umfahrung dringend nötig.“ Aktuell werden noch die Varianten einer Ampelkreuzung und eines Kreisverkehrs auf Höhe Arth untersucht. Bauer begrüßte die Meldung, dass voraussichtlich im Herbst das Planfeststellungsverfahren für die Straße eröffnet wird.