Pro­mi­nen­te Fes­tred­ner über­rei­chen Son­der- und Staats­prei­se im Er­gold­in­ger Bür­ger­saal

Sie haben ihre Ausbildung abgeschlossen und die Prüfungen in den medizinischen Berufen an der Landshuter Berufsschule II erfolgreich absolviert – 130 junge Damen und zwei junge Herren bekamen beim Festakt im Ergoldinger Bürgersaal ihre Abschlusszeugnisse überreicht. „Wir alle sind glücklich und stolz, denn Sie haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie haben ihr Ausbildungsziel erreicht. Eine großartige Leistung, zu der ich Ihnen im Namen des Kollegiums, aber auch ganz persönlich von Herzen gratuliere“, sagte Schulleiterin Oberstudiendirektorin Elisabeth Wittmann und strahlte mit den Absolventen um die Wette.

„Herzlichen Glückwunsch zum Schul- und Berufsabschluss. Heute ist er endlich da, der Tag, den Sie so lange herbeigesehnt und auf den Sie zwei bis drei Jahre hingearbeitet haben. Nun haben Sie ihr Ziel erreicht und deswegen stehen Sie heute im Mittelpunkt“, meinte Studiendirektor Christian Loher, der mit Oberstudienrat Johannes Schneider die Begrüßung vornahm, und sah die Anwesenheit der vielen Ehrengäste „als besondere Wertschätzung“ für die Absolventen.Aus dem Bundestag waren Florian Oßner (CSU) und Nicole Bauer (FDP) mit dabei, aus dem Landtag kamen Helmut Radlmeier (CSU) und Ruth Müller (SPD) und vom Sachaufwandsträger „Zweckverband berufliche Schulen Landshut“ überbrachten der stellvertretende Landrat Alfons Satzl und Landshuts dritter Bürgermeister Erwin Schneck in ihren Grußworten die Glückwünsche der Zweckverband-Vorsitzenden, Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz.

Grußworte und Glückwünsche für erfolgreiche Absolventen gab es zudem von Dr. Elisabeth Emslander als Vertreterin des zahnärztlichen Bezirksverbandes Niederbayern und von Dr. Werner Resch als Vorsitzender des ärztlichen Kreisverbandes Landshut. Mit dabei als Ehrengäste waren zudem Vertreter der zuständigen Kammern, Verbände, des Berufsschulbeirats und Eva-Maria Kelch als Vorsitzende der Agentur für Arbeit.In ihrer Festrede führte Elisabeth Wittmann weg von Schule und Ausbildung hinein in den Beruf. „Arbeit macht zufrieden, wichtiger sind nur noch die Faktoren Gesundheit und Familie. Das haben Wissenschaftler festgestellt“, klärte die Schulleiterin auf und blickte voraus: „Arbeit und Beruf bedeuten natürlich Einkommen. Aber eben auch Ansehen, sozialen Kontakt, Strukturierung des Tages und Sinnstiftung. Sie haben gezeigt, was in Ihnen steckt. Machen Sie so weiter, nutzen Sie ihre Neigungen und Begabungen und ihr Leben wird gelingen.“

Acht Absolventinnen wurden für ihre besonderen Leistungen in Schule und Beruf mit Sonderpreisen geehrt. Kathrin Holzner, medizinische Fachangestellte am Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut, bekam den Staatspreis überreicht. Preise des Fördervereins gab es für die zahnmedizinische Fachangestellte Anna-Lisa Forster (Dr. Christian Hörner, Eggenfelden) und die Kollegin Lisa Haas (Dr. Josef Grünhager, Gangkofen). Mit dem Buchpreis wurde die pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte Verena Groß (Apotheke im Gäubodenpark, Straubing) ausgezeichnet.

Den Preis des ärztlichen Kreisverbandes konnte die medizinische Fachangestellte Sabrina Stoffl (Dr. Frank Stoffl, Landshut) aus der Hand von Dr. Werner Resch entgegennehmen. Die Preise des zahnärztlichen Bezirksverbandes gingen an Sabrina Emslander (Dr. Thomas Kiermeier, Landshut), Anna-Lisa Forster (Dr. Christian Hörner, Eggenfelden) und Antonia Gaspar (Zahnarztpraxis Klaus Mißlinger und Kollegen, Landshut).Mit einem nachdenklich stimmenden geistlichen Impuls hatte Studienrat Uli Tafelmayer den Festakt eröffnet und dabei insbesondere auf die kommende Eigenverantwortung hingewiesen und wünschte, dass jeder den für sich besten Weg finden möge. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Schüler Lisa Frankhänel, Tobias Pable, Theresa Sittenauer, Alexander Krams, Sebastian Stengl und die Lehrkräfte, Oberstudienrat Manfred Mang und Studienrat Uli Tafelmayer. -bep-

(Quelle. Landshuter Zeitung, 24.07.2018)